Bericht vom DeutschlandTag der Jungen Union in Braunschweig


Vom 21. bis 23.Oktober fand der diesjährige Deutschlandtag der Jungen Union Deutschlands mit zahlreichen Vertretern der JU und Schüler Union Thüringen in Braunschweig statt. Unter dem Motto: "Herausforderungen. Annehmen" wurde besonders über die Herausforderungen des Demographischen Wandels diskutiert. Die Folgen des drastischen Bevölkerungsrückgangs sind nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch in der Bildungs- und Familienpolitik zu bewältigen. So forderte die Junge Union einen Masterplan von der frühkindlichen Bildung bis zum Hochschulstudium um Deutschland demographiefest zu machen. Einige Eckpunkte sind hierbei die Förderung der Ganztagsschule sowie eine bessere Durchlässigkeit im Schulsystem, um auch Kinder aus sozial benachteiligten Familien besser fördern zu können und dem künftigen Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Der Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU, Prof. Dr. Otto Wulff führte mit einer leidenschaftlichen Rede in den Leitantrag ein. Auch CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt MdB betonte den stetigen Einsatz der Jungen Union für mehr Generationengerechtigkeit in allen Politikfeldern. Als programmatischer Höhepunkt des Deutschlandtages 2011 sprach am Samstagnachmittag die CDU-Bundesvorsitzende, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel MdB, zu den Delegierten. Dabei betonte sie vor allem die Notwendigkeit einer nachhaltigen Finanz- und Wirtschaftspolitik in der Eurozone. Zuvor sorgten der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister MdL sowie der sächsische Staatsminister Prof. Dr. Roland Wöller für begeisterten Applaus der anwesenden Gäste. Mit einem beeindruckenden und emotionalen Vortrag des "DDR"-Regimegegners Dr. Wolfgang Welsch ging der diesjährige JU-Deutschlandtag in der Stadthalle Braunschweig zu Ende.


Der Landesvorsitzende Alexander Lüneberg zur Tagung und Thematik: "Ich war froh, wieder bei dem Deutschlandtag der Jungen Union dabei sein zu dürfen. Es war mein nunmehr 2. DLT und ich muss sagen, er war wieder einfach großartig. Zum Demographischen Wandel ist zu sagen, dass wir vor allem in der Bildungspolitik endlich auch eine Strukturdebatte führen müssen. Wir können uns finanziell keine Parallelstrukturen leisten."


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